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In jeder Region Deutschlands gibt es Genealogische Vereine.
Das sind Zusammenschlüsse von Ahnenforschern mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen und die Forschungsarbeit effektiver und kostengünstiger zu gestalten. Dazu kann die Anwendung von genealogischen Computer-Programmen gehören oder auch ein überregionaler Datenaustausch.
Anfänger übersehen oft, dass das “Sammeln” von Daten mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Fast alle Archive, Pfarrämter und Behörden halten nämlich die Hand auf und verlangen Gebühren, sowohl für die Recherchen der Forscher selbst (Nutzungsgebühren) als auch für Auftragssuchen, Kopien oder Abschriften. Hinzu kommen noch die Reisekosten des Genealogen selbst.
Unter Vereinsmitgliedern werden die “bezahlten” Forschungsergebnisse unter dem Aspekt der Gegenseitigkeit normalerweise unentgeltlich ausgetauscht. Bei Anfragen von Nichtmitgliedern sollte das jedoch nicht als selbstverständlich erwartet werden.
Über die Mitgliedschaft in Vereinen lassen sich oft auch noch andere Vergünstigungen erzielen, so z.B. bei Bezug von Software, Literatur etc.
Persönlich gehöre ich der “Gesellschaft für Familienforschung in Franken” GFF an, die ihren Sitz in Nürnberg hat. Wegen der in Franken zahlreich eingewanderten Exulanten gehören der GFF auch sehr viele Mitglieder mit Forschungsschwerpunkt Österreich an.
Die Ansprechadressen der verschiedenen Vereine sowie weitere Links zu genealogischen Web-Seiten finden sie unter “Links zu Genealogie, Vereine”.
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